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Samstag, 2. September 2017

Rezension zu "New York zu verschenken" von Anna Pfeffer


„New York zu verschenken“ ist das neue Buch der beiden Autorinnen, die das Buch unter dem Synonym Anna Pfeffer geschrieben haben.

Fakten 
Titel: New York zu verschenken

Autor: Anna Pfeffer

Seiten: 331

Verlag: cbj

Taschenbuch, 14,99€

Inhalt:
Weil Antons Freundin Olivia ihn kurz vor ihrer gemeinsamen Reise nach New York verlassen hat, er aber die Tickets schon gekauft hat, sucht er jetzt über Instagram eine neue Reisebegleitung mit dem Namen Olivia Lindmann. Es melden sich gleich mehrere Kandidatinnen, darunter auch die 16-Jährige Liv aus Hamburg, die ganz aus seiner Nähe kommt. Die beiden fangen an, miteinander zu schreiben und sich besser kennenzulernen. Dabei lernen sie auch sich selbst besser kennen. Am Ende muss Anton jedoch feststellen, dass Liv ein großes Geheimnis hat, dass ihre ganze aufkommende Beziehung in Frage stellt. Außerdem ist es noch immer nicht ganz über seine Ex-Freundin hinweg.

Klapptext:
Aufgepasst, Leute! Hier gibt es einen Urlaub
Der Extraklasse zu gewinnen! Und zwar nach
New York, zehn Tage, full package inclusive.
Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel und die
Perfekte Reisebegleitung – nämlich mich.
Was ihr dafür tun müsst?
Ganz einfach: Olivia Lindmann heißen.
Der selbstischere Sonnyboy Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken, denn von seiner Freundin ist ihm nur der Name aus dem Ticket geblieben. Tatsächlich meldet sich eine Olivia, aber sie ist ganz anders, als er es sich vorgestellt hat…
Ein schlagfertiger Chat-Roman über die erste Liebe.


Meine Meinung:
Das Buch ist komplett im Chat-Style geschrieben. Es gibt keinen einzigen „richtigen“ Dialog oder sonstige kurze Sätze, nur die Nachrichten zwischen Anton und Olivia. Was die beiden sich also nicht erzählen wollen, erfährt auch der Erzähler nicht.
Ich habe irgendwie erwartet, dass das Buch auch die Zeit, die die beiden zusammen in New York verbringen, enthält, oder dass sogar ein Großteil des Buches in New York spielen würden. Tut es aber nicht. Eigentlich spielen nur die letzten paar Seiten dort, der Rest ist in Hamburg, wie die beiden sich kennenlernen.
Olivia will Anton von Anfang an nicht viel über sich erzählen. Ich mag Olivia nicht besonders, ihre Art ist mir suspekt. Ich konnte mir überhaupt kein Bild von ihr machen, da sie einen komischen Charakter hat. Einerseits beschwert sie sich darüber, dass sie nie Freizeit hat, im nächsten Satz findet sie das wieder gut. Sie will aber auch nicht mit ihrer Mutter oder ihrem Vater rüber ihre Probleme reden, beschwer sich aber immer über Anton, wenn er nicht über seine Probleme reden möchte. Irgendwie will sie, dass Anton perfekt wird, andererseits beschwert sie sich, wenn er mit seinem tollen Leben angibt.
Auch Anton und ich sind keine Freunde geworden. Er ist ein Angeber, was ihn unsympathisch macht. Er hatte bisher nie Probleme im Leben und ist total oberflächlich und total eingebildet, was mich einfach nur genervt hat. „Anton ist so toll“, „Anton ist ja so cool“. Ich finde ihn aber leider überhaupt nicht lustig, auch wenn er das gerne wäre.
Dadurch, dass man eben nur diese Chatverläufe hat, habe ich nie das Gefühl bekommen, Anton oder Olivia wirklich zu kennen. Mir haben auch die Gefühle gefehlt, die in den Nachrichten meiner Meinung nach überhaupt nicht rübergekommen sind. Wenn Olivia wütend war, konnte ich das eigentlich nur erahnen, wenn sie mit vielen Ausrufezeichen geschrieben hat oder geschrieben hat, dass sie wütend sei. Es kamen weder die positiven noch die negativen Gefühle richtig rüber, was ich sehr schade finde.
Es hat mich auch ein wenig enttäuscht, dass New York (, wovon ich  dachte, dass es das Hautthema des Buches sei und dass es auch dort spielen würde,) so kurz kam. Die Beschreibungen der Orte, an denen das Buch schlussendlich gespielt hat, kamen auch etwas kurz. SO konnte ich mir weder ein wirkliches Bild von den Charakteren machen, denn über Olivias Aussehen erfährt man bis zum Ende nicht viel und alles, was ich über Anton mir merken konnte, ist, dass er superheiß ist. Womit ich auch kein Bild vor Augen habe.  Und da man eben auch über die Orte nicht viel erfährt, hatte ich eigentlich immer nur ein großes Fragezeichen im Kopf.
Ich denke, Ziel war es, dass man sich die beiden Hauptpersonen über ihren Charakter vorstellen soll und nicht von ihrem Aussehen voreingenommen sein soll. Das ist mir aber sehr schwer gefallen.

Fazit:
Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeigen. Es hat einfach von vorne bis hinten nicht gepasst, was mich sehr enttäuscht hat, vor allem weil so viele begeistert waren. Aber da mir weder die Hauptpersonen, noch der Ort der Handlung oder der Schreibstil wirklich zugesagt haben, gehört dieses Buch leider absolut nicht zu meinen Jahreshighlights. Der Schreibstil wirkte so gezwungen cool und jugendlich, obwohl er das einfach nicht war. Die ganzen Hashtags haben den Lesefluss nur noch mehr unterbrochen.
Das erste Buch der Autorin, „Für dich soll‘s tausend Tode regnen“ hatte mir damals sehr gut gefallen und ich hatte das durch hohe Erwartungen an dieses Buch hier. Offenbar waren diese aber zu hoch. Der Humor, der mir im ersten Buch super gefallen hat und auch die Hauptperson, die ich geliebt habe, konnte ich in diesem Buch nicht wiederfinden. Wirklich schade.

Deswegen kann ich dem Buch nur 2 von 5 Sternen geben.
Trotzdem danke ich dem cbj-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dienstag, 29. August 2017

"Deine letzte Nachricht. Für immer" - Das neue Meisterwerk von Emily Trunko erscheint bald im Loew-Verlag!

Am 18. September dieses Jahres erscheint das neue Buch von Emily Trunko, "Deine letzte Nachricht. Für immer" im Loewverlag. Bereits das erste Buch der Autorin, "Ich wollte nur, dass du noch weißt... Nie verschickte Briefe" war ein vollkommender Erfolg. Auch das neue Buch von ihr soll tief berührend und sehr emotional sein. Also haltet schon mal eine Großpackung Taschentücher vorbei, wenn ihr dieses Buch lest!

Das Cover (http://www.loewe-verlag.de/titel-1-1
/deine_letzte_nachricht_fuer_immer-8369/)
Alle Informationen zum Buch erhaltet ihr auch direkt beim Loewe-Verlag unter Deine letzte Nachricht. Für immer.

Infos zum Buch: Wie auch in dem ersten Buch handelt es sich hier um Nachrichten, die Emily Trunko von Menschen für ihren Tumblr-Blog geschickt bekommen hat. Wie auch das letzte Buch handelt es sich hier um farbig illustrierte Nachrichten, designed von Zoe Ingram.

Hardcover
176 Seiten
!4,95€

Inhalt:
Die letzten Worte, die wir von einem geliebten Menschen erhalten, gehören zu den Erinnerungen, die uns am meisten aufwühlen.

Nach Ich wollte nur, dass du noch weißt ... erscheint nun auch die Internetsensation The Last Message Received der jungen Amerikanerin Emily Trunko als Geschenkbuch. Diese Sammlung vereint die emotionalsten Textnachrichten des Tumblr-Blogs, wunderschön gestaltet durch zahlreiche Illustrationen und modernes Handlettering. Ein ganz besonderes Jugendbuch, das zu Herzen geht und lange nachhallt.

In ihrem Tumblr-Blog The Last Message Received veröffentlicht die 16-jährige Emily Trunko die letzten Nachrichten von geliebten Menschen und deren bewegende Hintergrundgeschichten: die allerletzten Zeilen vor einer Trennung, einem Abschied oder dem Tod. Diese Texte berühren die Seele. Sie machen nachdenklich, aber geben auch Hoffnung. Und sie erinnern daran, den Menschen, die uns wichtig sind, jeden Tag unsere Liebe zu zeigen.
(Quelle: http://www.loewe-verlag.de/titel-1-1/deine_letzte_nachricht_fuer_immer-8369/)

Ihr könnt euch auch den Trailer zu dem Buch ansehen, um euch ein besseres Bild von dem Buch zu machen:
Buchtrailer zu "Deine letzte Nachricht. Für immer"  Ihr müsst ihn euch unbedingt ansehen! Allein dieser kleine Trailer zeigt, wie emotional dieses Buch wird. Ein wahres Meisterwerk!

Seit ich erfahren habe, dass dieses Buch im September erscheint, fiebere ich schon auf den 19.September hin. Denn für mich ist klar, dass ich mir dieses Buch kaufen MUSS!

Was denkt ihr zu dem Buch? Schreibt eure Meinung in die Kommentare! :)







Donnerstag, 17. August 2017

Rezension "Amrita - Am Ende beginnt der Anfang"

Hey <3

Heute habe ich für euch die Rezension zu "Amrita" welches ich als Rezensionsexemplar gewonnen habe. Vielen Dank an den Dressler-Verlag!

Infos zum Buch:
Titel: Amrita - Am Ende beginnt der Anfang
Autor: Aditi Khorana
Verlag: Dressler
Seiten: 334
Hardcover, Fantasy


Inhalt:
Amrita, die Hauptperson des Buches, ist die Tochter des Königs und damit die Prinzessin des Königreiches Shalingar. Um das Königreich zu retten, soll sie den König Sikander heiraten und somit die Beziehungen zu seinem Königreich retten. Amrita möchte ihn jedoch nicht heiraten und beschließt mit ihrem besten Freund zu fliehen. In der Nacht flüchtet sie, muss dabei jedoch Arjun zurücklassen. Auf ihrem Weg zu dem Tempel und ihren anderen Zielen, mit denen sie Shalingar retten will, trifft sie auf Thala, eine Seherin und trifft auf dem Weg zur Bibliothek des Seins auch noch auf einem mysteriösen Fremden, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will.

Klapptext:
Duftende Mangohaine, wolkenverschleierte Berge, geheimnisvolle Tempel und der goldene Palast ihres Vaters - für Prinzessin Amrita gibt es keinen schöneren Ort als Shalingar. Um ihr Königreich vor dem schrecklichen Tyrannen Sikander zu schützen, willigt sie sogar ein, ihn zu heiraten, nur um im nächsten Moment mitansehen zu müssen, wie ihre Welt ins Chaos gestürzt wird. Verraten und Verfolgt, muss sie ihre große Liebe zurücklassen und fliehen. Gemeinsam mit der Seherin Thala und einem geheimnisvollen Fremden macht sie sich auf die Suche nach der Bibliothek des Seins, um die Vergangenheit ungeschehen zu machen. Doch welchen Preis muss sie dafür zahlen, ihre Geschichte neu zu schreiben?

Meine Meinung:
Die ersten einhundert Seiten des Buches haben sich sehr in die Länge gezogen. Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass endlich etwas spannendes passiert. Ab ungefähr Seite 100 wurde die Geschichte dafür spannend und aufregend. Es gab eine unerwartete Wendung und von da an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Das Buch spielt in einer orientalisch, persisch angehauchten Fanasiewelt, in der "normale" Menschen so wie welche mit besonderen Fähigkeiten zusammenleben.
Amrita hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen, weil sie sehr selbstsicher und überhaupt nicht eingebildet und Ich-bezogen rüberkommt, was ich anfangs gedacht habe, weil sie eine Prinzessin ist.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass eben mal nicht alles vorhersehbar war, sondern das es auch zu einigen Ungeahnten Wendungen kam, die wieder neue Spannung mitgebracht haben.
Der einzige Charakter, der mir von Anfang an überhaupt nicht gefallen hat, ist Arjun. Auch Sikander kam nicht wirklich sympathisch rüber, aber während das bei ihm wohl gewollt war, sollte Arjun wahrscheinlich doch gemocht werden. Mir hat seine Art nicht gefallen und auch die anfängliche Liebesgeschichte zwischen Amrita und ihm hat mir nicht zugesagt. Ich habe nur die ganze Zeit gehofft, dass diese Liebesgeschichte zwischen den beiden sich das ganze Buch langziehen würde.
Der Klapptext des Buches hatte mich dieses Mal nicht wirklich angesprochen, eher hat er mich verwirrt als neugierig gemacht. Die ganzen orientalischen Namen und Anreden waren für mich anfangs verwirrend, allerdings hatte ich im Buch später überhaupt kein Probleme mehr damit.
Das Ende kam für etwas plötzlich. Nachdem sich die ganze Geschichte anfangs so ewig hingezogen hat, ist am Ende alles Schlag auf Schlag passiert. Das fand ich ein wenig schade und bin mir sicher, das man da mehr draus hätte machen können. Aber ich finde es auch gut, dass das Buch ein Einzelband ist. Ein paar Seiten mehr hätten dem Buch schon gereicht um eine volle, runde Geschichte draus zu machen.
Vollkommen überzeugen konnte mich hingegen das Cover, das ein Traum von blau- und Orangtönen ist. Ich finde es wunderschön und klasse ist auch, dass das Buch auch ohne den Schutzumschlag noch bedruckt ist, was man heute ja eher selten findet.

Fazit:
Auch wenn ich am Anfang etwas schwerer in die Geschichte hineinkam, hat sie mich am Ende vollkommen gefesselt und mitgerissen und ich war ganz enttäuscht, als das Buch zu Ende war. Amrita und Thala haben mir beiden super gefallen und haben mich mit ihren Persönlichkeiten überzeugen können. Auch die anderen Eingriffe in die Fantasiewelt fand ich sehr schön, auch wenn ich am Anfang nicht mit einer solche Geschichte gerechnet habe.
Ich gebe dem Buch deshalb 4 von 5 Sternen.

Samstag, 29. Juli 2017

Rezension "Lemon Summer"

Hey <3

Heute habe ich für euch die Rezension zu "Lemon Summer" von Kody Keplinger.

Fakten:
Titel: Lemon Summer   
Autor: Kody Keplinger
Verlag: cbt
Seiten: 352
Preis: 8,99 €
Erschienen am 09.05.2017

Inhalt: Am letzten Schultag bei der Party hat Whitley einen OneNightStand. Am nächsten Morgen ist der Junge nett zu ihr und will in Kontakt bleiben, sie weigert sich jedoch. Dann holt ihr Vater sie für die Sommerferien ab, die sie wie immer bei ihm verbringt. Was er ihr allerdings verschweigt, ist, dass er umgezogen ist und nun eine neue Familie hat. Und der Sohn, Nathan, ist ausgerechnet der Typ von gestern Nacht!

Klapptext: Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Meine Meinung:
Whitley ist eigentlich eine typische Jugendliche, was mich jedoch ein wenig nervt, ist ihre "Sex-Besessenheit". Andauernd macht sie sich an Nathan ran und Gefühle will sie sich dafür nicht eingestehen. So stehen die zwei ziemlich schnell in einer Zwickmühle, denn Nathan mag Whitley, während sie nur an Sex denkt. Allerdings hat sie sich im Laufe der Geschichte verwandelt, was ich toll finde. Anfangs merkt man, dass sie auch mit ihrer Familie nicht wirklich klar kommt. Mit ihrer Mutter streitet sie sich fast nur und ihr Vater hat jetzt seine Verlobte und kümmert sich auch nicht mehr so viel um sie wie früher, in den letzten Sommern. Dafür lernt Whitley mit der Zeit neue Bezugspersonen kennen, die nicht nur sie sondern auch ich als Leser mit der Zeit ins Herz schließen. Ihr bester Freund, den sie dort kennenlernt ist immer für sie da. Und auch ihre Stiefmutter ist zum Glück total nett zu Whitley, auch wenn diese sich das anfangs nicht eingestehen will. So lernt sie, neuen Personen zu vertrauen. So bekommt sie endlich die Aufmerksamkeit, die sie durch ihr Verhalten bekommen will.
Wenn man nur das Cover sieht und sich den Klapptext durchließt, schließt man auf eine leichte Sommerlektüre mit einer süßen Liebesgeschichte. Allerdings ist dieses Buch noch viel tiefgründiger. Denn in der Geschichte werden auch ernste Themen angesprochen. Whitley hat ein Problem mit Alkohol, außerdem wird sie auf Grund ihres Verhaltens gemobbt. Die Autorin erklärt mit Hilfe der Geschichte wie man mit diesen Problemen umgehen muss und zeigt, wie schlimm Cyber-Mobbing für die betroffenen Personen ist.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich war so in die Geschichte um Whitley gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Da die ganze Geschichte aus der Ich-Perpektive geschrieben ist, bekommt man einen sehr guten Einblick in Whitleys Gefühle und Gedanken und kann sich schnell in sie hereinversetzten und versteht ihr Handeln besser.

Fazit:
Wer eine leichte Sommerlektüre erwartet, bekommt nicht ganz, was er erwartet. Die süße Liebesgeschichte behandelt die ernsten Themen jedoch sehr gut und baut alle Probleme gut in den Verlauf ein. Besonders gut haben mir Whitleys Entwicklungen gefallen, dass man gemerkt hat, dass man mit ein wenig Liebe wirklich etwas ändern kann! Diese tiefsinnige Geschichte regt zum Nachdenken an. Ich kann das Buch "Lemon Summer" jedem empfehlen!
4,5 von 5 Sterne

Freitag, 28. Juli 2017

Buchvorstellung "Aquila" und Bloggerfragen

Hey <3

Am 14.08.2017 erscheint "Aquila", dass neue Jugendbuch der Bestseller-Autorin Ursula Poznanski im Loewe-Verlag. Für Blogger gibt es dazu ein tolles Gewinnspiel! Man kann eine Rolle in ihrem nächsten Jugendthriller gewinnen! Das ist toal cool, ich meine, wer will nicht mal in so einem Buch mitspielen? Ich habe alle Bücher von Ursula Poznanski gelesen und sie gehören alle zu meinem Lieblingsbüchern.
                                     Infos zu "Aquila":


Titel: Aquila
Autorin: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seitenanzahl: 432
Klappenbroschur, 16.95€
Erscheint am 14.08.17



1. Nika begibt sich für ihr Studium auf das Abenteuer „Siena“ in eine fremde Stadt, ohne ihre Familie, ohne Freunde – Hand aufs Herz: Hast du das auch schon einmal gemacht oder würdest es gerne tun?
Ich bin noch nie ohne meine Eltern verreist, aber im Winter fliege ich für ein halbes Jahr nach Kanada zum Schüleraustausch. Fremde Kultur, fremde Sprache, aber ich freue mich riesig. Ich denke, das ist ein erster Schritt in diese Richtung. Auch nach der Schule habe ich vor, neue Teile der Welt für mich zu entdecken. Ich finde die Vorstellung total aufregend, alleine zu reisen und Erfahrungen zu machen, die man für sich alleine hat. Dann kann ich auch dorthin gehen, wohin ich möchte. Ein Studium im Ausland finde ich auch spannend und ich möchte auch auf jeden Fall ein Auslandssemenster machen und so vielleicht sogar eine neue Sprache kennenlernen.                                                                       


2. Stell dir vor: Du wachst auf, bist in deiner Wohnung eingeschlossen – ohne Schlüssel, Internet oder Telefon – und kannst dich nicht erinnern, wie du in diese Situation gekommen bist. Wie befreist du dich aus deiner Lage?
Ich hoffe mal darauf, dass meine Wohnung nicht im dritten Stock oder so ist. Wenn sie im Erdgeschoss ist, ist das ja kein Problem, da würde ich aus dem Fenster 'ausbrechen'. Ab dem zweiten Stock müsste ich meine Kletterkünste zur Schau stellen.Vielleicht gibt es ja auch einen Baum direkt vor einem der Fenster? Dann würde ich den herunterklettern. Und ansonsten: Seil suchen und festbinden und dann vorsichtig abseilen. Und wenn alles nichts hilft müsste ich wohl die Tür eintreten.
 
3. Nika nutzt die Gebäude der Universität, Cafés, aber auch GPS zur Orientierung in Siena. Welche Möglichkeiten nutzt du, um dich in einer fremden Stadt zurecht zu finden.
Ich würde es spannend finden, mich erst einmal treiben zu lassen und einfach nur den Schildern an der Straße zu folgen. Ansonsten finde ich auch Straßenkarten (ja die alten Papierdinger da) ziemlich praktisch, auch wenn man sich so ziemlich schnell als Tourist outet. Und wenn es schnell gehen muss würde ich GPS verwenden. Wenn allerdings weder Handy, Laptop noch Straßenkarte zur Hand sind hilft nur noch eins: Mund auf und Passanten fragen. Die meisten können ja mittlerweile Englisch und ansonsten habe ich immer noch Hände und Füße um alles zu erklären.
 
4. Deine Freundin ist verschwunden. Du willst sie bei der italienischen Polizei als vermisst melden. Wie schaffst du das trotz Sprachbarriere?
Da ich leider kein Italienisch kann, würde ich es mit Englisch versuchen, denn kann nicht mittlerweile so gut wie jeder Englisch? Falls nicht, hätte ich noch ein paar Französischkentnisse auf Langer. Obwohl ich nicht glaube, dass die mir weiterhelfen, mit denen lande ich eher noch selbst im Gefängnis. Und ansonsten, mit Händen und Füßen zu erklären zu versuchen, was passiert ist. Oder aufmalen, zeichnen, was passiert ist.
 
5. Irgendwie lösen die ersten Zeilen des Songs „Smells like teen spirit“ von Nirvana bei Nika starke Emotionen aus. Welcher „Ohrwurm“ hat das zuletzt bei dir geschafft?
Bei mir war es "Pieces" von Sum41. Ich habe es durch Zufall auf Youtube entdeckt und höre das Lied seitdem in Dauerschleife. Die ersten drei Zeilen
"I tried to be perfect
But nothing was worth it  
I don't believe it makes me real"
finde ich unglaublich berührend. Die Stimme des Sängers passt so gut zu dem Text und ich kann gar nicht mehr aufhören, mir das Lied anzuhören. Außerdem hören sich die Zeilen so traurig an, obwohl es nur die Wahrheit ist. So viele Menschen versuchen, perfekt zu sein, aber niemand ist perfekt und niemand muss perfekt sein. Perfektion macht Dinge unnatürlich, es ist normal, dass man nicht perfekt ist, dass man Makel hat. Aber man muss zu seinen Fehlern stehen und das Leben einfach leben. Denn die Fehler und diese Unperfektheit machen das Leben doch erst wirklich Lebenswert!


 
6. Italien, enge mittelalterliche Gassen, eine nervenaufreibende Spurensuche und die hitzige Jagd nach der Lösung eines Rätsels –  In welchem Buch hast du dich schon einmal auf eine ähnlich spannende Reise gewagt?
Italien erinnert mich an an "Mein bester letzter Sommer", bei engen mittelalterlichen Gassen muss ich direkt an "Saeculum" denken, weil sie dort diesen Mittelaltermarkt hatten und die Szenen nachgespielt haben. Und bei der hitzigen Jagd nach der Lösung fallen mir gleich mehrere Bücher ein. Wieder "Saeculum", was ist passiert, wo sind sie hin verschwunden?, dann auch noch "Erebos", dass wohl spannendste aller Bücher. Nick, der die Lösung des Spiels sucht und versucht, das große Rätsel zu lösen und ich, die mit ihm mitfiebert. Alle Bücher von Ursula Poznanski haben etwas mit "nervenauftreibender Spurensuche" und "hitziger Jagd nach der Lösung eines Rätsels" zu tun, nur auf verschiedene Art und Weise. Nick sucht im Internet und in seinem Spiel am Computer nach der Lösung und nach Spuren, während Bastian dafür sozusagen in die Vergangenheit reist und Jona, der das ganze wohl auf die modernste Weise mit seiner Drohne angeht. In all diesen Büchern habe ich mich mit den Protagonisten auf diese spannende Reise gewagt, habe mit ihnen mit gefiebert und geschwitzt und immer die Daumen gedrückt und mich am Ende natürlich mit ihnen gefreut, wenn sie die Lösung endlich herausgefunden haben!



Rezension zu „One last Song“ von Nicole Böhm

  „One last Song“ ist der erste Teil der neuen Trilogie von Nicole Böhm, erschienen im mtb-Verlag.   Das Buch handelt von Riley, die genau z...