Instagram

Freitag, 25. September 2020

Ein fantastischer Reihenauftakt! - Nichts anderes erwartet

 "Chain of Gold" ist der erste Teil der neuen "Die letzten Stunden"- Reihe von Cassandra Clare, der nun endlich auf Deutsch erschienen ist!

Wir bekommen also endlich wieder die Möglichkeit, in die Welt der Schattenjäger abzutauchen, dieses Mal an den Anfang des 20. Jahrhunderts, zusammen mit Cordelia, James und ihren Freunden.



Inhalt:

Cordelia muss mit ihrer Familie nach London umziehen, wo sie auf ihre Kindheitsfreunde James und Lucie Herondale trifft, die sie direkt in ihre Freundesgruppe aufnehmen. Doch Cordelia fühlt mittlerweile mehr für James und ist heimlich verliebt in ihm, er ist jedoch schon einer anderen Frau versprochen. Ihr Leben voller Feste und Spaß gerät ins Wackeln, als plötzlich Dämonen London attakieren und Cordelia und ihre Freunde die einzigen sind, die die Ernsthaftigkeit der Angriffe sehen und London retten können. Plötzlich muss Cordelia erfahren, was es bedeutet, eine Heldin sein zu wollen...


Cassandra Clares Schreibstil konnte mich, wie auch in allen anderen ihrer Bücher, wieder vollkommen verzaubern und mitreißen! Auch wenn ich zugegebenermaßen anfangs etwas skeptisch war, ob mir das Setting gefallen würde, kann ich jetzt sagen: Alle Zweifel waren unbegründet! Im Gegenteil, es war total spannend, einen Einblick in das Leben der Schattenjäger zu bekommen, die in einer Welt ohne Handys, dafür mit großen Bällen und schweren Kleidern, den gleichen Kampf führen, wie Clary und Jace in "Chroniken der Unterwelt". Ich fand es faszinierend, wie viel Mühe und Aufwand Cassandra Clare in die Recherche über die damalige Zeit investiert haben muss, aber es hat sich zu einhundert Prozent ausgezahlt! Alles wirkte sehr realistisch, was das Ganze noch viel spannender gemacht hat.

Cordelia, James und ihre Freunde sind unglaublich sympathische Protagonisten und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, die Abenteuer mit ihnen erleben zu dürfen und bei ihrem Kampf gegen die Dämonen dabei sein zu dürfen. 

Viele Charaktere, die man schon aus den anderen Reihen gekannt habt, haben auch in "Chain of Gold" wieder eine Rolle gespielt und einige Ergebnisse, die in späteren Büchern passieren, werden hier vorbereitet, was ich sehr faszinierend fand, weil alles so ineinander verwoben ist.

Trotzdem kann man "Chain of Gold" auch problemlos lesen, wenn man die anderen Reihen von Cassandra Clare noch nicht kennt, da man die Protagonisten alle neu kennenlernt und auch alle nötigen Informationen zur Schattenwelt noch einmal bekommt.

Die Mischung aus Liebesgeschichte, Drama und Action ist einfach perfekt! Auch wenn ihr nicht so auf Liebesgeschichten steht, könnt ihr das Buch lesen, aber gleichzeitig kommen auch alle Romantiker auf ihre Kosten.



"Chain of Gold" ist für mich jetzt schon ein klares Jahreshighlight! Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen! Meine Erwartungen wurden übertroffen, die Spannung war von Anfang an da, es gab viele unerwartete Wendungen und Ergeinisse und unglaublich tolle Protagonisten. Ich freue mich schon sehr auf Teil zwei und kann es kaum erwarten, bis es endlich weitergeht!

Sonntag, 13. September 2020

Midnight Chronicles - Schattenblick“ - Spannender Reihenauftakt!

 „Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft“

Worum gehts?


Roxy ist eine Hunterin mit einer ganz speziellen Aufgabe: statt die Menschen zu beschützen und sie von Geistern zu befreien, muss sie in 449 Tagen 449 entflohene Seelen zurück in die Unterwelt schicken. Dass sie zu Beginn des Buches schon nur noch knapp über 200 Tage Zeit hat und bei weitem noch nicht alle Seelen, die auf der ganzen Welt verteilt sind, zurückgeschickt hat, macht die ganze Situation nicht gerade einfacher.


Shaw kann sich an rein gar nichts aus seiner Vergangenheit erinnern, außer daran, dass Roxy sein Leben gerettet hat. Notgedrungen schließt er sich den Huntern an, mit dem Ziel, mehr über sich selbst und seine Vergangenheit herauszufinden. Dass es ausgerechnet Roxy‘s Aufgabe wird, auf ihn aufzupassen passt ihr gar nicht, denn sie hat weder Lust noch Zeit für eine Beziehung, kann jedoch das Kribbeln zwischen den Beiden auch nicht verneinen.


„Midnight Chronicles - Schattenblick“ ist der erste Band der neues New-Adult/Fantsy-Reihe von Laura Kneidel und Bianca Iosivoni. Die Bände werden abwechselnd von den beiden Autorinnen geschrieben, Band eins ist von Bianca Iosivoni geschrieben.



Meine Meinung:


Ich habe bereits einige Bücher der beiden Autorinnen gelesen und habe jedes davon bisher geliebt. Ich mag ihre Charaktere, ihre Schreibstile und ihre Geschichten. Als ich erfahren habe, dass die beiden, zwei meiner deutschen Lieblingsautorinnen zusammen Bücher veröffentlichen, wusste ich also: Die muss ich lesen! Allerdings habe ich vorher nur New Adult-Bücher beider Autorinnen gelesen, kein Fantasy.


Roxy ist eine ziemlich coole Socke, wenn sie nicht gerade eine ihrer Launen hat. Wir haben vieles gemeinsam, könnten aber gleichzeitig nicht unterschiedlicher sein. Was wir auf jeden Fall teilen, ist die Liebe zu Essen, die sie mir direkt sympathisch gemacht hat. Aber wer könnte einen Tripple-Chocolate-Cake nicht lieben?!

Dadurch ist mir auch der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen. Auch die Art und Weise, auf die sich Shaw und Roxy zum ersten Mal begegnet sind, hat mir gut gefallen, weil es nicht so ein 0815-Kennenlernen war.

Aber auch wenn mich Biancas Schreibstil wieder unglaublich gut mitgerissen hat, konnte es die Handlung leider weniger. Insgesamt ist mir alles etwas zu viel dahingeplätschert, hat sich sehr langsam entwickelt und es ist einfach nichts spannendes passiert. Die Kampfszenen, von denen es nach meinem Geschmack ruhig ein paar mehr hätte geben können, waren alle recht unspektakulär und kurz gehalten, auch hier hat mir die Action gefehlt! Ich habe wilde und heiße Kämpfe erwartet, Szenen, in denen ich das Buch kaum aus der Hand legen will aber gleichzeitig vor Angst nicht weiterlesen kann, aber diese Szenen gab es so leider nicht. 

Auch die Bindung zu den beiden Protagonisten konnte ich erst unglaublich spät aufbauen. Die beiden waren mir zwar sympathisch, vor allem Shaw ist ein toller Kerl, aber ich wusste einfach nicht genug über ihn, um ihn wirklich einschätzen zu können und mit ihm mitfühlen zu können. Roxy hingegen war ziemlich launisch, was es mir als Leser schwer gemacht hat, ihre Handlungen nachvollziehen zu können.

Umso besser haben mir dafür die Nebencharaktere gefallen! Finn, Roxy’s Kampfpartner ist unglaublich nett und cool. Außerdem durften wir auch schon Warden, einen der beiden Protagonisten von Teil zwei kennenlernen, einen ziemlich lustigen Kerl mit einer ordentlichen Menge Selbstbewusstsein!


Leider konnte ich bis zum Ende keine richtige emotionale Bindung zu den beiden Protagonisten aufbauen und mich so mit den beiden freuen oder auch mit dem beiden leiden, denn sie waren mir etwas zu oberflächig, nicht ausgebaut genug. Da wir Roxy und Shaw jedoch spätestens in Teil drei der Reihe als Protagonisten wieder sehen werden, und sie auch in Teil zwei bestimmt noch mal auftauchen werden, hoffe ich, dass sich das noch ändert und ich Roxy und Shaw doch noch in mein Herz schließen kann!

Das Ende lässt uns als Leser mit vielen offenen Fragen und ungeklärten Mysterien zurück, weshalb für mich klar ist, dass ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen muss, damit ich die Antworten auf die vielen Fragezeichen in meinem Kopf bekomme!

Aber eben gerade durch die vielen ungeklärten Dinge, ist in dem Buch selbst eben für meinen Geschmack etwas zu wenig passiert. Ich hätte mir ein paar mehr Antworten und auch ein wenig mehr Handlung gewünscht, und auch von der Liebesbeziehung zwischen Roxy und Shaw hätte ich doch ein bisschen mehr erwartet, genauso wie von den Kampfszenen.

Insgesamt konnten mich Schreibstil und die tollen Charaktere jedoch davon überzeugen, dass ich mich schon auf die Fortsetzung freue!

Sila‘s Orientküche - ein ganz tolles Kochbuch!

 

Orientalische Gerichte kannte ich vorher nur aus dem Sommerurlaub in der Türkei einmal im Jahr. Den Rest des Jahres konnte ich nur über die leckeren Geschmäcker und Gerüche fantasieren, denn auf die Idee, so etwas selbst zu kochen, kamen wir hier nie. Seit ein paar Jahren fahren wir jedoch nicht mehr in die Türkei und meine Sehnsucht nach dem orientalischen Essen wurde somit immer größer. Als ich dieses Kochbuch dann also entdeckt habe, wusste ich: Das brauche ich!


Das Kochbuch konnte mich nicht nur von der äußeren Gestaltung, denn ich finde die vielen bunten Farben und das Foto mit dem sehr ansprechend aussehenden Essen und den „typisch orientalischen“ Zutaten total ansprechend, sondern auch von der inneren Gestaltung sehr überzeugen. Es handelt sich um ein Hardcover mit sehr dicken, hochwertigen Papier, das komplett bunt gedruckt ist.


Aufbau:

Nach einem Vorwort von Sila Sahin, der Verfasserin des Buches, gibt es zunächst eine kleine allgemeine Einführung in die orientalische Küche, in welcher typische Zutaten aufgelistet und erklärt werden. Dann folgen die „Rezepte meiner Mutter“, welche sie als türkische Hausfrauenkost deklariert. Hier sind ganz viele verschiedene Gerichte dabei, von Gözleme, die ich noch aus dem Sommerurlaub kenne, über türkische Kohlrouladen, die nach einer spannenden Abwechslung zu den deutschen Kohlrouladen klingen, bis hin zu Fleisch- und Fischrezepten.

Anschließend kommen „Working Mum“-Rezepte, die entweder schnell vorzubereiten sind oder sich hervorragend als Meal-Prep eignen.

In der Kategorie „Kochen für den Liebsten“ werden auch Vegetarier glücklich, denn alle diese Rezepte sind vegetarisch und die Auswahl ist groß!

Love Dinner“ hat von kleinen Vorspeisen bis hin zum Dessert alles für ein gelungenes Abendessen dabei.

Wer sich lieber etwas gesünder ernähren möchte, trotzdem aber gerne die orientalische Küche ausprobieren will, wird die Kategorie „Healthy Week“ lieben! Alle Rezepte haben unter 450 kcal, die meisten liegen sogar deutlich drunter und sehen dabei (trotzdem oder gerade deshalb?) sehr ansprechend aus!

Auch für Naschkatzen ist in dem Buch etwas dabei, eine ganze Kategorie voller „Süßer Sünden“ gibt es! 

Auch „für die große Tafel“, also Rezepte, die sich einfach in größeren Mengen anfertigen lassen, und zum „Frühstücken“ gibt es die passenden Rezeptideen.


Gestaltung:

Der Aufbau des Buches gefällt mir hervorragend! Die Bilder wirken sehr ansprechend, sodass mir alleine vom Durchblättern das Wasser im Mund zusammenläuft, alles ist sehr bunt und gleichzeitig übersichtlich gehalten. Zu vielen Rezepten gibt es zusätzliche Tipps oder Sila teilt ihre Gedanken zu dem Rezept, wodurch alles noch einen persönlichen Touch bekommt.

Direkt auf den ersten Blick bekommt man durch das Foto einen Eindruck davon, was sich hinter dem Rezept und den oftmals fremden Namen versteckt, auch Informationen zur Menge, Zubereitungszeit und kcal-Angaben sind leicht zu finden. Am rechten Rand gibt es jeweils eine sauber gegliederte Liste mit den nötigen Zutaten, daneben befindet sich immer eine Schritt-für-Schritt-Anletung, die sehr leicht verständlich ist, sodass auch Koch-Anfänger keine Probleme haben sollten.


Fazit:

Wer in diesem Kochbuch kein Rezept findet, das ihn anspricht, den kann ich wirklich nicht verstehen! Die Auswahl ist riesig und die Rezepte alle sehr unterschiedlich. Die Gestaltung gefällt mir ausgesprochen gut, die Bilder sind unglaublich ansprechend.

Ich habe bereits das Rezept für die Gözleme zweimal machen müssen, weil meine Familie es so sehr liebt und die Gözleme genauso schmecken, wie damals im Urlaub! Auch viele der anderen Rezepte sind schon markiert und für die nächsten Wochen eingeplant, ich werde dieses Kochbuch wohl erst Mal nicht in den Schrank stellen müssen!

Ein ganz tolles Kochbuch, das mich zu einhundert Prozent überzeugen konnte!




Mittwoch, 12. August 2020

Rezension "Kisses from the Guy next Door" - Teil 2!

 Nicht so stark wie Teil eins


"Kisses from the Guy next Door" ist Teil zwei der "Baileys"-Reihe von Piper Rayne aus dem Forever-Verlag. 

Brooklyn wird vor dem Altar von ihrem Verlobten verlassen, mit einer SMS! Verständlich, dass sie danach der Männerwelt erst einmal abschwört und Zeit für sich haben will. Leider war ihr neuer Nachbar (und gleichzeitig auch neuer Chef) Wyatt in diesen Plan nicht miteinberechnet. Dieser ist eigentlich eh nur vorübergehend da und will keine feste Beziehung, Heiraten, ist nichts, was auf seiner To-Do Liste steht, im Gegesatz zu Brooklyn. Trotzdem ist da diese Anziehung zwischen den beiden...


Brooklyn tut mir wahnsinnig leid, vor dem Altar stehen gelassen zu werden und dann auch noch via SMS abservierten zu werden, muss wirklich schlimm sein! Um so mehr habe ich sie dafür bewundert, dass sie keine Schwäche gezeigt hat sondern sich direkt wieder hochgekämpft und weitergemacht hat, Respekt! Sie ist eine tolle Protagonistin mit einem wunderbaren Humor! Auch der Rest der Baileys Familie, den ich schon in Teil eins sehr gerne mochte, durfte in diesem Buch natürlich nicht fehlen und ist mir nur noch sympathischer geworden, eine wundervolle Familie, die sich füreinander einsetzen und sich gegenseitig hilft. Insbesondere Dori, ihre Großmutter ist einfach goldig! Wyatt, der männliche Protagonist hingegen wurde mir nicht so richtig sympathisch, ich hatte nie das Gefühl, ihn wirklich zu kennen und hatte immer einen negativen Beigeschmack, wenn ich an ihn gedacht habe. Seine ganzen Geheimnisse haben mich genervt, genauso wie sein ständiges hin und her, ob er sie mag oder nicht und sein wechselndes Verhalten zwischen nett und arrogant.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, wie schon in Teil eins, wodurch sich die Geschichte leicht und schnell lesen lässt. Auch das Cover gefällt mir gut, da es zu dem des ersten Bandes passt und genauso wie der Titel auch zum Inhalt der Geschichte. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten erzählt, wobei mir Brookylns Kapitel deutlich besser gefallen haben, weil man als Leser viel über ihre Familie erfahren hat, die ich so gerne mochte, und einfach weil ich mit Wyatt nicht warm wurde.


Wer eine tiefgründige Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen erwartet, wird enttäuscht sein, wenn ihr allerdings nach einer leichten und lustigen Liebesgeschichte mit tollen Charakteren sucht, seid ihr hier genau richtig! Auch wenn mich Teil zwei nicht so sehr mitreißen konnte wie der erste Teil, habe ich das Buch trotzdem sehr gerne gelesen und meine Zeit in Alaska sehr genossen! Ich freue mich schon auf Teil drei, um mehr über die Bailey-Familie zu erfahren!

Dienstag, 11. August 2020

Rezension zu "Lynnwood Falls - Sommer der Liebe"

Eine tolle Geschichte mit viel Tierliebe! 

In "Lynnwood Falls - Sommer der Liebe" von von Helen Parismuss Hope kurzfristig aus New York zurück aufs Land nach Lynnwood Falls ziehen, um dort in der Tierarztpraxis der Familie auszuhelfen, nachdem ihr Vater einen Unfall hatte. Hals über Kopf verlässt sie New York, ihren Freund und ihren Job, um den Sommer in ihrer Heimat zu verbringen. Dort trifft sie nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder auf ihre Jugendliebe Ryan, und obwohl sie es vermeiden will, knistert es noch immer gewaltig zwischen den beiden. Doch mittlerweile stehen so viele Vorurteile und Missverständnisse zwischen ihnen, die fast unmöglich zu überwinden sind und außerdem ist da ja auch noch Colin, ihr Freund aus New York. Blöd nur, dass Ryan ihr neuer Arbeitskollege wird und sie ihm unmöglich aus dem Weg gehen kann...


Das Setting ist einfach wunderschön, Lynnwood Falls ist ein traumhafter Ort mit Einwohnern, die man in sein Herz schließen muss! Ryan und Hope, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd erzählt wird, sind zwei sehr sympathische Protagonisten, auch wenn beide ziemlich kompliziert sind und sich oftmals selbst im Weg stehen. Vor allem dadurch, dass die beiden nicht offen miteinander reden, entstehen sehr viele Missverständnisse, die einen als Leser ganz schön aufregen! Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Was mir am besten gefallen hat, sind die detaillierten Einblicke in den Beruf der Tierärztin/ des Tierarztes. Dadurch, dass sowohl Hope, als auch Ryan Tiermedizin studiert haben und zusammen in der Praxis arbeiten, bekommt man sehr viele Einblicke in ihren Alltag und hat das Gefühl, einem Tierarzt über die Schulter schauen zu können durch die vielen Beschreibungen. Für andere mag dies vielleicht etwas zu viel gewesen sein, da weder mit Fachbegriffen, noch mit detailgenauen Beschreibungen gespart wird, aber ich habe die Szenen als unglaublich spannend empfunden! Außerdem spielt das Buch ja nicht nur in der Tierarztpraxis sondern zeigt auch das Leben der beiden Protagonisten außerhalb ihres Berufslebens, in welchem sie Zeit mit ihren Freunden verbringen, welche unglaublich sympathisch gewirkt haben!

Die wieder entstehende Liebesgeschichte zwischen Ryan und Hope hat auf mich unglaublich realistisch gewirkt, weil sie sich sehr langsam aufgebaut hat, ohne jedoch dabei zäh oder langweilig zu wirken. Hopes Freund Colin, der (zum Glück) nur eine Nebenrolle in der Geschichte spielt, ist ein richtiges Ekel, während Ryan einfach toll ist! Nur in den letzten paar Seiten ist mir die Geschichte, die sonst ein sehr angenehmes Tempo hatte, doch etwas zu schnell geworden, wodurch das Ende mir etwas zu schnell und gezwungen vor kam, insbesondere im Vergleich zur restlichen Geschichte.


Insgesamt konnte mich das Buch jedoch sehr überzeugen und es hat mir viel Spaß gemacht, Hope und Ryan näher kennenzulernen und in ihr Leben eintauchen zu dürfen. Ihre Liebe zu Tieren ist einfach wundervoll, und insbesondere Chief, Ryans Hund, habe ich sehr lieb gewonnen!


"Sommer der Liebe" ist übrigens der Auftakt einer ganzen Reihe, die in Lynnwood Falls spielen wird, sodass wir auch die anderen Charaktere des Buches in den nächsten Bänden nochmal wiedersehen werden und mehr von den wunderbar sympathischen Bewohnern Lynnwood Falls erfahren werden! Ich freue mich schon sehr auf Teil zwei!

Rezension zu „One last Song“ von Nicole Böhm

  „One last Song“ ist der erste Teil der neuen Trilogie von Nicole Böhm, erschienen im mtb-Verlag.   Das Buch handelt von Riley, die genau z...